idee 2018-12-05T05:43:11+00:00
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Die Idee

Auf Exkursionen nach Italien wuchs der Traum, einen Rückzugsort für die Hochschule zu entwickeln, der nicht nur räumlich eine andere Lern- und Lehrsituation darstellt als die gewohnte Umgebung aus Seminarräumen und Hörsälen. Eine Situation, in der der Kopf frei ist für neue Ideen, in der das Miteinander des Teams gelebte Realität sein kann: ein Ort an dem größere Gruppen tagen und übernachten können. Dazu kam die Vision, diesen Ort mit allen Fakultäten der Hochschule gemeinsam zu entwickeln und zu nutzen. Also konkret: es geht um ein Tagungs- und Exkursionshaus, das tauglich ist für alle möglichen Nutzungen wie Workshops, Unterbringung von Stipendiaten und Gästen, Sommerfeste, Kompaktseminare und vieles mehr – eine Ideenwerkstatt der Hochschule und der Region.

Aus Italien wurde Thüringen. Die bessere Erreichbarkeit öffnet das Nutzungsspektrum. Gleichzeitig können wir damit einen Beitrag zur Stabilisierung einer strukturschwachen Region und zum Erhalt bedrohter, wertvoller Bausubstanz leisten.

Als Hochschule sehen wir uns in der Pflicht, nicht nur ferne Gedankenschlösser zu entwickeln, sondern auch die Probleme vor der eigenen Haustür anzugehen. Jenseits des konventionellen Studienalltags sollen hier alle Fachrichtungen der Fachhochschule Ihre Stärken einbringen und ein ganzheitliches Ergebnis erzielen können, bei dem sowohl die persönliche Identifikation als auch die Vernetzung mit dem Ort im Vordergrund steht.

Natürlich sollen bei der Umsetzung die entsprechenden Fakultäten praktische Beiträge leisten, planerisch und handwerklich. Als Praktikanten unterstützen Studierende die örtlichen Betriebe auf der Baustelle.

Die Entwicklung

Mit der ersten Kontaktaufnahme zur IBA (Internationale Bauausstellung Thüringen), zu Gemeinden und Vereinen stellte sich schnell ein großes Interesse an dem Projekt landLAB ein. Bald lagen über 20 Angebote vor – auch aus dem Kreis der IBA-Projektanträge.

Unter Einbeziehung der verschiedenen Kriterien an Raumprogramm, Umgebung und Erreichbarkeit konnten in einem ersten Seminar unter Leitung von Prof. Faulstich und Prof. Deckert bereits die Objekte auf ihre Eignung untersucht werden. Das Planungsteam der Studierenden eruierte zunächst den Bedarf des landLAB, die Anforderungen an das Gebäude. Dabei kristallisierten sich zwei sehr unterschiedliche Favoriten heraus: das Untergut in Kammerforst und Schloss Wiehe. Lediglich was die Erreichbarkeit angeht, liegen beide Objekte etwa gleich. Während das Untergut allerdings viel zu klein erscheint und über ein begrenztes Grundstück verfügt, birgt das Schloss Wiehe viel Potenzial mit dem reichlichen Raumangebot, dem Schlosshof und einen Riesen-Park mit Teich und altem Baumbestand zur geistigen Inspiration und Erbauung.

Der Projektantrag bei der IBA war indes nicht von Erfolg gekrönt. Der IBA-Schwerpunkt „Leergut“, in den das landLAB  hervorragend passen würde, wurde erst später entdeckt.

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